Rückblick eines neuen Jugendteams auf eine tolle Segelsaison

Nach den ersten Schnupperversuchen im letzten Herbst fanden wir uns Anfang des Jahres zusammen und beschlossen mit der Club-Streamline aktiv in den Regattasport einzusteigen. Dies soll ein kurzer Einblick sein, was wir den Sommer über so gemacht haben.

Nach einer ersten Klassenregatta im Oktober letzten Jahres begonnen wir diesen Frühjahr unser Training auf dem Ammersee und eroberten mit etwas Anfängerglück bereits im Mai am Starnberger See das vordere Feld.

Damit wir nicht bis zur nächsten Klassenregatta warten  mussten, um wieder in See zu stechen zu können, versuchten wir uns an verschiedenen Yardstickregatten. Egal ob mit wenig Wind, aber starker Konkurrenz in Riederau oder in aller Herrgottsfrüh zur Südwindregatta in St. Alban, waren wir immer motiviert und natürlich mit viel Spaß dabei.

Bei der „Oldies but Goldies" im ASC waren wir und das Schiff zwar jünger als der Durchschnitt, aber ließen es uns trotzdem nicht nehmen, auch mal im eigenen Club anzutreten und nahmen sogar den ersten Silberbecher mit nach Hause.  

Nach einer letzten Trainingsregatta in der Uttinger TSV fühlten wir uns dann auch bereit, mal außerhalb des bayrischen Raums unser Glück zu versuchen.

Also packten wir das Schiff und sind kurzer Hand an den Gardasee gefahren.

Zwar mussten wir uns erst an die neuen Windverhältnisse gewöhnen und auch die Segel zeriss es vor  Schreck bei acht Windstärken am ersten Tag. Nach einem Besuch beim Segelmacher und zwei Tagen Übung, haben wir in der letzten Wettfahrt aber doch noch einen zweiten Platz geschafft.

Zurück in Süddeutschland nahmen wir den Kampf gleich wieder auf, diesmal beim Alpencup im eigenen Club. Trotz Loch in der Fock und gerissener Großschot, wollten wir nicht kapitulieren, klebten Fock und Schot notdürftig zusammen und schafften noch den Sprung in die Mitte.

Damit dem Schiff und uns nicht langweilig wird und das Fernweh immer größer wird, werden wir  Ende Oktober noch nach Berlin fahren, um uns mal mit den Nordlichtern zu messen.

Wir blicken auf eine sehr schöne und erfolgreiche erste Saison zurück, in der wir viel und die Streamline lieben gelernt haben.

Leider ist das Budget jetzt leer und unsere Segel völlig erschöpft. Wir haben es bereits ohne versucht, das war dann doch ziemlich schwer und nicht sehr von Erfolg gekrönt.

Wir würden aber gerne den ASC auch nächstes Jahr auf möglichst vielen Regatten zwischen Warenmünde und dem Gardasee vertreten. Dazu würden wir uns über etwas Unterstützung von Seiten des ASC sehr freuen.

Ein großes Danke an unseren Jugendleiter, der uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand und an alle anderen, die uns auf verschiedenste Art und Weise diese tolle Zeit ermöglicht haben. Wir wünschen nun einen schönen Winter und freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühjahr.

 

Katharina Ernicke, Andreas Lachenschmid und Sebastian Michael.



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